Aus aktuellem Anlass:

Mitteilung des Chanka-Kreises
Schweren Herzens mussten wir uns dazu entschließen, den für Samstag, 16.Mai 2020, geplanten Chanka-Tag jetzt abzusagen. Wir hoffen, dass wir ihn zu einem späteren Termin nachholen können. Die spärlichen Nachrichten, die wir zur Zeit aus Chanka bekommen, machen uns Sorgen. Auch dort gibt es Bewegungseinschränkungen wegen des Corana-Virus. Das hat zur Folge, dass auch dort z.Z. keine Gottesdienste stattfinden können und dass außerdem der Transport von Lebensmitteln ins Stocken gerät, was zu einer Verteuerung und infolge dessen zur Ausbreitung von Hunger führt. Andere Teile Äthiopiens sind von einer unvorstellbaren Heuschreckenplage heimgesucht.
Bitte beten Sie für die Betroffenen dort!
Leider konnten wir auch mit unseren Kirchenkonzerten noch nicht beginnen, bei denen wir ja Geld für unser Hilfsprojekt sammeln. Bitte geben Sie diese Nachricht weiter und seinen Sie herzlich gegrüßt.
Für den Chanka-Kreis – Siegfried Menthel


Herzlich Willkommen auf der Website der
Kirchengemeinde Berlin – Schmöckwitz!

Hier stellt sich die Evangelische Kirche Berlin-Schmöckwitz vor. Die ca. 600 Christinnen und Christen wohnen in einigen verstreut liegenden Siedlungen unseres Wohngebiets. Die 1799 erbaute Dorfkirche steht ungefähr in der Mitte der durch Wald und Wasser voneinander getrennten Ortsteile.

Unsere Gemeinde ist klein. Die Kirche ist klein. Beide passen zueinander.

Als unsere Kirche gebaut wurde, war Schmöckwitz ein armes Fischerdorf. Die Fischer betrieben zusätzlich eine kleine Landwirtschaft. Im jetzigen Karolinenhof waren ihre Kossätenstellen. Sie konnten sich nur eine kleine Kirche leisten, aber die genügte ja auch, damals wie heute. Sie hat den Charme, dass in ihr schnell eine familiäre Atmosphäre entsteht, wenn wir Gottesdienst feiern oder zu einem Kirchenkonzert einladen.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts zogen begüterte Menschen vom Stadtzentrum an die Peripherie. Auch in Schmöckwitz und Karolinenhof wurden damals zahlreiche Villen gebaut. Der Wassersport erfreute sich immer größerer Beliebtheit. Arme Fischer entwickelten sich zu wohlhabenden Bootshausbesitzern. Die „Uferbahn“ fuhr von Grünau bis Schmöckwitz. 1920 wurde unser Siedlungsgebiet ein Teil von Groß-Berlin.

Diese bedeutenden Veränderungen hinterließen auch Spuren in Gemeinde und Kirche. 1910 fügte Alexander Schuke / Potsdam eine Orgel in die Kirche ein. 1937 wurden durch die Glaserei August Wagner / Treptow die farbigen Fenster eingesetzt.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands 1990 haben sich Ort und Gemeinde noch einmal verändert. Viele neue Häuser wurden errichtet und zahlreiche Menschen aus anderen Gebieten Deutschlands zogen hier her. Diese Durchmischung hat sowohl dem Ortsgebiet als auch der Kirchengemeinde gut getan.